Soeben habe ich auf YouTube eine Parodie auf die bekannte Fernseh-Werbung der Fluggesellschaft Swiss International Airlines Ltd. entdeckt. Die mittlerweile aus dem Programm gekippte Sendung Punkt CH des Schweizer Fernsehens nahm den Original-Werbespot der Swiss gehörig aufs Korn. Herrlich finde ich auch, wie das Recken von Mario Corti mit einem gackernden Lachen vertont wurde.
Am besten gleich selbst schauen:
Für diejenigen, die das Original nicht mehr präsent haben, gibt es auch dieses bei YouTube:
Irgendwie passt der Spott auf die Führung (in der Person von Mario Corti) perfekt zum aktuellen Fiasko von SBB Cargo: Wieder müssen die Angestellten die Fehler des Managements ausbaden.
Zusammen mit dem Schnee vom Mittwoch liegen nun auf der schon vorher dicken Schneedecke etwa 40cm Neuschnee. Nachdem vor einigen Tagen dank dem mehrtägigen Wärmeeinbruch (etwa +2°C) in den Parks auch an den schattigeren Orten die Abfalleimer und Lehnen der Sitzbänke gerade wieder knapp aus dem Schnee herausragten, ist nun von diesen Kübeln und Bänken erneut nichts mehr zu sehen. Auch die Autofahrer müssen sich zuerst körperlich betätigen bevor sie losfahren können (siehe Bild).
Nach meiner Rückkehr im April werde ich sofort wieder das SBB-GA brauchen, ein Leben in der Schweiz ohne dieses Abo kann ich mir irgendwie nicht mehr vorstellen. Bisher konnte ich das GA immer zum Jugendtarif kaufen. Da ich aber SBB-technisch mittlerweile zum Alteisen gehöre, habe ich mich auf die Suche nach entsprechenden Informationen gemacht.
Meine Lösung ist einfach: Bruder Silvan hat das GA bereits und er hat den Wohnsitz noch bei den Eltern. Da ich erst später zügeln werde, werde ich im April den Wohnsitz auch noch bei den Eltern haben. Damit kann ich das Partner-GA kaufen und spare so einiges an Geld.
Bei der Suche nach den genauen Bedingungen für das GA bin ich auf eine neue GA-Variante gestossen: Ab dem 1. April 2008 gibt es bei den SBB das GA Junior für Studierende. Studierende (Universität, Fachhochschule) im Alter von 26 bis 30 Jahren kriegen damit das GA zum gleichen Preis wie 16 bis 25-Jährige, im Moment 2250.- für die 2. Klasse. Ich finde das neue Angebot eine sehr gute Sache, schliesslich ist nicht einzusehen warum ein 26jähriger Student mehr bezahlen soll als ein 25jähriger. Mehr Geld hat er ja kaum zur Verfügung.
Kurios finde ich allerdings dass es den Studentenrabatt auch für das GA für die 1. Klasse gibt. Student und 1. Klasse - irgendwie ist das für mich ein Widerspruch…
I have just submitted my master thesis! Now, I have completed everything for my Master of Science in Computer Science, that is I have finished my studies!
The abstract is: Postina is a network middleware designed for massively multiplayer online games (MMOG). It combines publish/subscribe functionalities with direct messaging, a feature of critical importance for MMOGs.
In MMOGs, numerous messages such as state updates are sent to different clients. While some messages must be multicast to a large group of clients, other messages are private and sent to a single client only. Using a traditional client-server approach limits the number of simultaneous players, a property that is undesired in MMOGs. A potential solution would be to use publish/subscribe systems which are designed for scalability. Pure publish/subscribe systems, however, do not provide any possibility to send a message directly to a single client as the peers do not have any knowledge of the network topology.
In this thesis we first study different publish/subscribe systems and the features they offer to choose an appropriate middleware providing the required functionalities for MMOGs. Additionally, we design Postina, an API for network layers in MMOGs that offers a convenient interface combining publish/subscribe and direct messaging. We then implement a version of Postina using Scribe, a topic-based publish/subscribe system built on top of the distributed hashtable Pastry. To fulfil the requirements of MMOGs, we add extra features such as reliable direct messaging and the capability of issuing subscriptions for other clients. This version of Postina is then integrated into Mammoth, the massively multiplayer game research framework developed at McGill University. Finally, the efficiency of the new network layer is tested to determine the maximum number of simultaneous players.
Die Kälte macht mir überhaupt nichts aus. Ich ziehe einfach die wärmeren Handschuhe sowie ab ungefähr -15° einen Schal an. Das reicht mir völlig um auch bei gefühlten -28°C den rund 3.7km langen Weg an die Uni zu Fuss zurückzulegen. Dafür bin ich ziemlich genau 40 Minuten unterwegs.
Wegen den warmen Tagen wird der Weg manchmal allerdings mühsam: An den vereinzelten warmen Tagen schmilzt ein Teil des Schnees auf den teilweise sehr schlecht geräumten Trottoirs. Da es zu allem Überfluss noch einen Mangel an Schächten hat, kann das Schmelzwasser nicht wirklich abfliessen. Wenn die Temperaturen am nächsten Tag wieder weit unter den Gefrierpunkt fallen, wird das Trottoir zu einer reinen Eisbahn. Tageshöchstwerte von -10°C und autofixierte Räumungsequipen sorgen dann dafür, dass das auch für längere Zeit so bleibt.
In den zwei Tagen vor dem Ausflug hatte es 25cm Neuschnee gegeben, alles war weiss überzuckert. Zudem war auch das Wetter perfekt: Sonnenschein und blauer Himmel. Insgesamt waren wir etwa 25 Leute die mit den Schneeschuhen loszogen, zudem waren im Car auch noch einige Langläufler. Ausser uns schien es kaum andere Ausflügler zu haben und auch die 25 Leute verteilten sich rasch. Spuren der Zivilisation hatte es kaum, man sah keine Gebäude oder Strassen. Kurz, wir waren einfach mitten in der Natur! Kein Verkehr, kein Lärm, einfach nur Stille. Das einzige Geräusch war das Knirschen des Schnees unter den Schneeschuhen. Nach all diesem Lärm, Verkehr und gestressten Leuten in der Stadt war diese Pracht der Natur einfach eine Wohltat, das hat mir wirklich sehr gut getan!
Wichtig für unseren Ausflug war warme Kleidung. Lange Unterhosen, Skihosen, Thermounterleibchen, Faserpelzpullover, Winterjacke, Fausthandschuhe mit zusätzlichen Innenhandschuhen (ich trug also zwei Handschuhe), Thermosocken und Winterjacke waren Pflicht: bei unserer Ankunft um 10 Uhr morgens zeigte das Thermometer -28°C an. Dank der warmen “Verpackung” und der Bewegung hatte ich trotz der tiefen Temperaturen nicht kalt, ja ich konnte gar Kappe durch Stirnband ersetzen, die Innenhandschuhe streichen sowie die Jacke etwas öffnen.
Nur längere Pausen lagen nicht drin, das Mittagessen fiel entsprechend kurz aus. Ein kleines Problem hatte ich jedoch: das Wasser in der Flasche im Rucksack wurde unangenehm kalt - und gefror gar teilweise! So hatte ich bei der Mittagspause kaltes Wasser mit Eis in meiner Flasche…
Mit meinem Arthrose-Knie hatte ich übrigens absolut keine Probleme. Obwohl ich etwa 11km auf den Schneeschuhen zurücklegte, spürte ich keine Schmerzen.
Für mich ist klar: wenn irgendwie möglich werde ich nochmals so einen Schneeschuhausflug machen!