Archive for the ‘Inline Skating’ Category

Inline-Skate, mein neuer Sport

Samstag, Oktober 21st, 2006

Salomon Motion 7.0Nachdem mir ja bekanntlich mein Arzt wegen meinen zum Haarausfall passenden Altersbeschwerden (Arthrose) verboten hat, Volleyball zu spielen wie auch jeden anderen Sport mit Schlägen (ob Boxen dazu zählt weiss ich nicht…) auszuüben, musste ich mich nach knietauglichen Alternativen umschauen. Eine habe ich gefunden: Inline Skating. Vor zwei Wochen habe ich mir im Athleticum in Chur die Schuhe „Salomon Motion 7.0“ gekauft und diese gleich intensiv ausgetestet. Bin ganz zufrieden damit und Spass macht es auch.
Letzte Woche habe ich auch noch zwei Karten bestellt, eine für das „Heidiland„, eine für das „Rheintal„. Diese zwei Karten sind wirklich zu empfehlen. Gefunden habe ich sie bei www.swiss-skate-map.ch, bestellt bei www.books.ch.

Skatemap HeidilandDie Karten enthalten unzählige Routen vom Glarnerland bis nach Landquart (Heidiland) und von Trübbach bis nach St. Margrethen (Rheintal). Auf den Karten ist wirklich jedes Detail angegeben, sogar vor Hunden (insbesondere in der Rheinau mit den Bauernhöfen) wird gewarnt: Ein roter, schematischer Hundskopf ist an den „Gefahrenstellen“ eingezeichnet. Zudem hat es an verschiedenen Stellen Fotos. Diese sind mit einem Nümmerchen in der Karte markiert, unten auf der Karte sind entsprechende Aufnahmen von den Orten. Damit dürfte ich nun genügend Projekte für Ausflüge mit den Rollerblades haben – allerdings nur bis der Schnee kommt…

Die ersten drei Ausflüge machte ich schon, hier mal eine kurze Beschreibung (in Zukunft möchte ich über die einzelnen Ausflüge detailliert berichten, wenn möglich mit Fotos):
Meine allererste Fahrt führte mich durch die Sarganser Rheinau zum Rheindamm wo ich rheinabwärts fuhr. Bei Trübbach/Balzers überquerte ich den Rhein und fuhr auf der Liechtensteiner Seite des Dammes weiter. Dort ist der Belag feiner, zudem hat man nicht die Autobahn 5m nebenan. Auf dem Damm fuhr ich bis nach Vaduz wo ich über die alte Holzbrücke nach Sevelen fuhr. Danach rollte ich auf der Schweizer Seite des Dammes zurück Richtung Sargans. In Trübbach ging ich vom Damm weg und wollte über das Feld heim. dies war zwar grundsätzlich gut, aber das nächste Mal werde ich etwas länger auf dem Damm bleiben und nicht bei der Unterführung beim Bahnhof Trübbach weggehen. Dort muss man nämlich ein Stück auf dem Trottoir fahren, dann beim Fussballplatz vorbei (= steil hoch, steil runter) und danach kommt auch noch ein Stück Kiesweg. Wenn man erst bei der nächsten Abzweigung vom Rheindamm weggeht, kann man dies vermeiden.

Den zweiten Ausflug machte ich mit Christian, bei dem ich ja an der Uni arbeite. Wir fuhren mit dem Zug von Fribourg nach Murten. Dort schnallten wir die Schuhe an und rollten bis nach Neuchâtel. Bis auf eine kurze Abfahrt in Marin war praktisch die ganze Strecke über das Feld, zwischen Gemüsefeldern. Entsprechend hat die Fahrt wirklich Spass gemacht, auch wenn wir am Ende ziemlich müde waren.

Die bisher letzte Ausfahrt machte ich ebenfalls mit Christian. Wieder fuhren wir mit dem Zug nach Murten (ab Fribourg kommt man mit den Skates nirgends hin) um dann auf die Skates zu wechseln. Wie bei der Fahrt nach Neuchâtel gingen wir durch das Grosse Moos (Galmiz und so), statt jedoch links nach Neuchâtel wegzugehen fuhren wir bei Galmiz gerade aus weiter Richtung Kerzers, unser ursprüngliches Ziel. Dort angekommen fanden wir, es sei doch eine etwas gar Kalbkurze Strecke und fuhren weiter, Richtung Aarberg. Bei Hagneck (Bielersee) ging es jedoch nicht mehr weiter bzw. es hatte nur noch eine Naturstrasse. Deshalb gingen wir dort auf die Bahn und fuhren zurück nach Fribourg.
Ein witziges Erlebnis hatten wir bei Hagneck noch: Wir schauten zu wie ein Kalb aus einer Weide ausbrach. Es sprang einfach über den Zaun. Auf meinen Vorschlag hin wechselten wir die Schuhe, zogen unsere Schutzausrüstung ab und fingen das Kalb ein bzw. trieben es zurück in das eingezäunte Gebiet. Wir konnten also gleich noch eine gute Tat vollbringen – auch wenn der Bauer davon wohl nichts gemerkt hat, es sei denn das Kalb habe es ihm erzählt…