Start mit Schrecken am Ende

Heute hatte ich meinen ersten Schiedsrichter-Einsatz der Saison 2006/07. Als zweiter Schiri pfiff ich das 3.-Liga-Herrenspiel zwischen Galina Vaduz und Chur (Chur gewann 3:1). Mit meiner Leistung war ich eigentlich ganz zufrieden, machte nur wenige Fehlentscheide.
Bei den Schirieinsätzen bin ich jeweils voll auf das Spiel (bzw. als zweiter Spieler auf die Aufstellung und den Bereich Netz/Mittellinie) konzentriert und nehme das um mich herum kaum mehr wahr. Heute kam dazu dass es in der Halle extrem heiss war und ich schwitzte als würde ich selbst intensiv Sport treiben.
Nach den Spielen brauche ich deshalb oft ein Weilchen bis sich die Anspannung und Konzentration wieder gelöst hat. Meistens reicht dabei der Heimweg. Heute allerdings nicht: Ich konnte mit den Churern bis nach Sargans fahren und das letzte Stück bis heim gemütlich spazieren und die frische Luft geniessen. Doch nach etwa 100m kam ich auf die (blöde) Idee etwas zu Essen aus dem Rucksack zu nehmen – und fand dabei meine Schlüssel (Wohnungsschlüssel Sargans, Wohnungsschlüssel Marly, Büroschlüssel Uni, Kastenschlüssel, Veloschlüssel etc) nicht mehr. Halb in Panik durchsuchte ich den Rucksac, und fand nichts. Deshalb telefonierte ich sofort heim (könnte ja sein dass ich sie zu Hause vergessen hatte) – dort waren sie auch nicht.
So ging ich so rasch als möglich heim um den Rucksack noch genauer zu durchsuchen und allenfalls nochmals nach Vaduz zu fahren. Doch, das wurde zum Glück nicht nötig, die Schlüssel hatten sich nur in einem kleinen Fach im Rucksack versteckt (waren dort reingerutscht) – und meine Erleichterung entsprechend gross. Entspannt bin ich aber trotzdem noch nicht – aber kommt schon noch…

2 Responses to “Start mit Schrecken am Ende”

  1. nicolas sagt:

    Mich würden noch detailierte Berichte von einem Schiedsrichter interessieren.

  2. Dominik sagt:

    Berichte über was denn? Als Schiri bin ich nächste Saison nicht im Einsatz, bzw. nicht in der Schweiz. Wenn alles klappt wie ich es gerne hätte, dann pfeif ich in Montréal…

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