Strand-Feeling und High-Tech Zugsbilletkauf

Weiter wieder aus Kambodscha 🙂

Von Koh Rong gings für uns mit dem Schnellboot zurück aufs Festland nach Sihanoukville und von dort per Tuk Tuk zum Otres Beach. Wie auch in Koh Rong hatten wir eine kleine Hütte, diese hier war aber deutlich besser ausgestattet, sauberer und grösser. Die Hütte war ebenfalls in der Nähe des Strandes, welcher auch schön, aber deutlich touristischer war. Mehrere Restaurants, Bars und günstige Backpacker-Unterkünfte reihten sich den ganzen Strandabschnitt entlang eng aneinander. Trotzdem liess es sich gut im Sand spielen, im Wasser baden oder auch einfach am Strand flanieren und etwas essen. Wir assen jeden Abend in einem dieser Strandrestaurants, ein Traum für die Kinder: im Meer baden bis das Essen serviert wurde, und nach dem Essen gleich neben dem Tisch „sändälä“. Und dabei auch noch dem Sonnenuntergang zuschauen.

Billetschalter

Wir verbrachten insgesamt 3 Nächte, also 2 ganze Tage in Otres. Am ersten Tag ging es mit dem Tuk Tuk zum Kbal Chhay Wasserfall, mehr dazu dann im nächsten Beitrag. Und am zweiten Tag fuhren wir ins Stadtzentrum von Sihanoukville. Dort besuchten wir den Markt, welcher sehr ähnlich zu den vietnamesischen Märkten ist. Und dann mussten wir noch Zugs-Billette kaufen, den für den nächsten Tag stand die Reise mit dem Zug in die Hauptstadt Phnom Penh auf dem Programm. Vom Tuk Tuk Fahrer liessen wir uns dazu zum Bahnhof fahren und dort zum „Billetschalter“ bringen. Eigentlich erwarteten wir schon keinen modernen Schalter, aber was wir antrafen, überraschte uns dann doch etwas: Der Fahrer brachte uns zu einer der Hütten neben den Gleisen. Vor der Hütte war eine Mutter gerade dabei, ihren Kindern das Abendessen zu geben. Nach kurzer Wartezeit holte sie dann einen Block und einen Stift und füllte uns so ganz einfach und von Hand das Billet aus. Der Tuk Tuk Fahrer half uns dabei bei der Übersetzung. Nachdem wir 16 USD fürs Billet bezahlt hatten, liessen wir uns vom Fahrer wieder in unserer Unterkunft bringen und vereinbarten mit ihm gleich, dass er uns am nächsten Tag zum Bahnhof bringen würde. Und zwar bereits um 6.00 Uhr, denn der Zug sollte um 7.00 Uhr abfahren. Zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass wir problemlos auch etwas länger hätten schlafen können 🙂

High-Tech Zugsbillet für unsere Reise – am Ende wurde das Ticket wieder eingezogen

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