T-Shirt-Suche im Stadtzentrum

Am Freitag fuhren wir mit Uber ins Stadtzentrum. Der Fahrer liess uns bei der Hauptpost raus. Gleich daneben befindet sich auch die Notre Dame Kathedrale, die wir aber (noch) nicht von innen besichtigten.

Das Hauptpostamt wurde im gotischen Baustil in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts vom Architekten Gustave Eiffel konstruiert und gebaut und gehört zu den Hauptsehenswürdigkeiten Saigons. Entsprechend viele Touristen tummelten sich im und um das Gebäude.

Nach dem Besuch des Inneren des Hauptpostamtes liefen wir zu Fuss zum Ben Thanh Market. Dieser überdachte Markt ist der bekannteste Markt Saigons und bei Touristen wie auch Einheimischen sehr beliebt. Es gibt fast nichts, was man dort nicht finden kann. Auch befinden sich mehrere Restaurants im Inneren. Uns war das ganze farbenfrohe Angebot, die kleinen Gässchen zwischen den unzähligen Ständen und die vielen Leute fast zu viel bei der dort herrschenden Hitze, so dass wir ohne etwas zu kaufen wieder gingen. Eigentlich waren wir auf der Suche nach T-Shirts für Dominik. Aber dort konkret etwas zu suchen bzw. zu finden, braucht (zu) viel Zeit, Nerven und Geduld…

So liefen wir den Strassen entlang weiter zu Läden, welche Dominik empfohlen wurden.
Dabei entdeckten wir teils schon Bekanntes, teils aber noch Unbekanntes der Stadt. Hier im Stadtzentrum ist alles etwas lauter, stinkender und geschäftiger als bei uns im District 2. Imposant ist z.B. der hier sehr deutlich sichtbare Unterschied zwischen arm und reich oder der viel stärkere Verkehr. Hier ist es keine Seltenheit, dass die Rollerfahrer bei stärkerem Verkehrsaufkommen einfach aufs Trottoir ausweichen. Auch gibt es im Zentrum die deutlich aufdringlicheren Strassenverkäufer als bei uns.

Nachdem wir die empfohlenen Läden gefunden hatten, waren wir etwas erstaunt über die Preise: ein T-Shirt kostet fast gleich viel wie in der Schweiz. Da wir überzeugt sind, hier sollten sich doch günstigere T-Shirts finden lassen, liessen wir es bleiben und bestellten einen Uber-Fahrer für den Nachhauseweg. Müde von den vielen Eindrücken und den viel gelaufenen Schritte bei Sonnenschein und Hitze, liessen wir uns wieder in unsere vergleichsweise ruhige Umgebung fahren und kühlten uns im Pool ab. Die T-Shirt-Suche verschieben wir vorerst.

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