Rasen in der Stadt, Kriechen auf dem Hügel

Heute Sonntagnachmittag machten wir, d.h. meine Gast-Grosseltern, eine Nachbarin und ich einen Ausflug in die “Berge”. Hauptgrund war eine Fahrt zu einer kleinen Wasserquelle bei Regello wo wir zwei Kanister mit Wasser füllten – weil das Wasser besser ist als das hier in Florenz (das nett ausgedrückt gewöhnungsbedürftig ist…). Die Fahrt dorthin dauerte etwa Dreiviertelstunden. Nach einem kleinen Spaziergang fuhren wir weiter nach Saltino, wo wir eine Pause machten um die (wirklich schöne, siehe Galerie) Aussicht zu geniesen. Danach fuhren wir nach Vallombrosa, wo wir ebenfalls ein paar Schritte taten sowie kurz eine Basilika anschauten. Anschliessend krochen wir im Stau wieder heim.

Die Bergstrasse von Vallombrosa runter war ganz speziell: Eigentlich eine ganz gewöhnliche “Berg”strasse, normale Breite etc aber nicht besonders kurvenreich. Bei uns würde man da mit 80km/h fahren dürfen, keine Frage. Hier mussten wir den Berg runterkriechen: 30km/h!! Langsamer als in der Stadt fuhren dort die Autos. Keine Ahnung wieso. Die Fahrt dauerte ewig, mit dem Velo wäre ich deutlich schneller unten gewesen…
In Florenz hingegen wird auf der Ringstrasse um das historische Stadtzentrum gefahren wie verrückt. Drei bis fünf Spuren pro Richtung hat dieses Strässchen und der Fahrstil der Leute ist irgendwie typisch italienisch: Spurwechsel wie nichts, sehr eng aufeinander und insgesamt einfach ziemlich aggressiv.

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