Nur noch 7 Wochen…

In genau 7 Wochen, am 20. August 2017, sitzen wir in Zürich Flughafen im Flugzeug Richtung Vietnam. Mit einem One-Way-Ticket, weil Retour-Flugtickets nur für 1 Jahr möglich sind. Wir bleiben aber 2 Jahre. ELCA, mein Schweizer Arbeitgeber, schickt mich für 2 Jahre in unser Off-Shore-Entwicklungscenter in Ho Chi Minh City bzw. Saigon. In diesen zwei Jahren werde ich bei ELCA Vietnam eine Division (Abteilung) aufbauen und leiten. Entsprechend werden wir natürlich auch zu Viert in Vietnam wohnen, eine Wohnung für den ersten Monat organisiert zum Glück ELCA. Ursin wird dort eine französische Krippe (crèche) und Flurina einen französischen Kindergarten (école maternelle) der privaten Schule Boule & Billes besuchen. Auch wenn sie wohl noch nicht richtig versteht, was das bedeutet, freut sich Flurina schon riesig darauf – als Evelyne ihr Fotos von der Schule zeigte, war die Reaktion von Flurina: «Mama, gömmer scho mora uf Vietnam?»

Wer mag, ist herzlich eingeladen, am 29. Juli irgendwann zwischen 10 und 22 Uhr an unser Abschiedsfest zu Hause bei uns in Igis zu kommen. Es wird den ganzen Tag und Abend Crêpes, Würste, Snacks, Grillkäse, Raclette und natürlich auch Bier oder Sirup geben. Damit es auch genug – und nicht zu viel – von möglichst allem hat, bitten wir um eine kurze Anmeldung zu unserem Fest hier online.

Für unser Haus in Igis haben wir für die zwei Jahre – im August 2019 kommen wir zurück – sehr gute Mieter gefunden. Das junge Paar kann sogar die meisten Möbel von uns verwenden, womit wir nicht alles wegräumen müssen. Zudem verzichten sie auf zwei Zimmer, in die wir nun alle unsere Ware verstauen können. Aktuell sind wir – während Nani Gabi hütet – fleissig daran, auszumisten, zu entsorgen und in Schachteln zu verpacken.

Nach längerer Pause gibt es somit wieder etwas im Blog zulesen. Wir geben uns Mühe, dass es mindestens die nächsten 2 Jahre immer mal wieder etwas zu lesen gibt.

Zindelchopf

Als erste Wanderung der Saison hatten wir uns den Zindelchopf im Sernftal vorgenommen. Die Rundwanderung Zindel ist in der Beschreibung auf der Webseite von Elm-Tourismus als sechsstündige, anstrengende Wanderung mit wunderbarer Aussicht beschrieben. Der Zindelchopf selbst ist auf der Panoramakarte als Aussichtspunkt markiert. Die Beschreibung der Wanderung beschränkt sich leider auf einige wenige Orte. Hinzu kommt, dass diese Orte nicht mal mit denjenigen auf den Wegweisern übereinstimmen. Obwohl die Wanderungen auf der Karte und in der kurzen Beschreibung nummeriert sind, sind diese Nummern im Gelände nirgends auf den Wegweisern ersichtlich. Es empfiehlt sich, eine Karte mitzunehmen!

Gestartet haben wir die Wanderung bei der Bushaltestelle Engi, Weberei, von wo aus ein gut ausgebautes, aber teilweise sehr steiles Strässchen dem Mülibach entlang Richtung Üblital führt Strässchen in Engi. Die Wegweiser sind relativ schlecht angeschrieben, aber man kann ihnen allgemein in Richtung Spitzmeilen folgen und kommt so auf einem konditionell ziemlich fordernden Weg zur Alp Gams Gams. Diese schöne Ebene wird man später von oben noch lange sehen können.

Beim Wegweiser am Anfang der Alp sollte der Weg nach rechts, Richtung Skihütte Stäfeli Fitteren, gewählt werden. Dort hört endlich das langweilige Alpsträsschen auf und geht in einen normalen Wanderweg über. Es geht steil nach oben, immer mit einer wunderbaren Aussicht . Teilweise erwies sich dieser Weg als ziemlich beschwerlich, führte er doch Mitte Juni noch über einige Schneefelder.
Mit 1926 Metern über Meer ist das Heueggli der höchste Punkt dieser Wanderung. Von hier aus, auf dem Grat, bietet sich eine wunderschöne Aussicht in verschiedene Richtungen . Wir gingen trotzdem relativ rasch weiter Richtung Weissenberg-Matt. Vorbei an vielen Blumen und über einige Schneefelder führt der Weg von hier aus ziemlich rasch abwärts.

Nach einiger Zeit, durch eindrückliche Lawinenverbauungen hindurch, führt der Weg nach rechts zum Zindelchopf auf 1825 m.ü.M. Dieser Vorsprung hat die Bezeichnung als Aussichtspunkt auf der Karte definitiv verdient. Aussicht vom Zindelchopf Wir entschieden uns hier, nicht wie von Elm Tourismus vorgeschlagen, dem Strässchen nach Engi zu folgen sondern auf dem Wanderweg nach Weissenberg und weiter runter nach Matt zu gehen.
Bei drückender Hitze vorbei an Kühen und Kälbern geht der Weg voll an der Sonne bis nach Weissenberg. Dort stehen zwei Wege nach Matt zur Auswahl: der Strasse entlang oder der Waldlehrpfad. Wir entschieden uns für den Waldlehrpfad und konnten dann meistens durch den relativ frischen Wald mit tosendem Bach direkt nach Matt wandern.

Anreise
Für die Anreise ist der öffentliche Verkehr zu empfehlen, insbesondere bei unserer Routenwahl (Start und Ziel unterschiedlich). Anreise nach Ziegelbrücke, dort auf den Regionalzug nach Glarus – Schwanden – Linthal umsteigen. In Schwanden den Bus Nr 23 Richtung Matt – Elm nehmen. Achtung: leider werden die Haltestellen im Glarner Bus nicht ausgerufen oder angezeigt, es empfiehlt sich also, sich die Abfolge der Haltestellen zu merken und gut nach draussen zu schauen…
Für die Rückreise ist in Matt der Weg zur Bushaltestelle sehr gut ausgeschildert, der Bus nach Schwanden fährt kurz nach der vollen Stunde.

Fazit
Insgesamt war die Wanderung sehr schön und hat sich gelohnt. Ein kleiner Negativpunkt sind die doch relativ langen, ausgebauten Alpsträsschen (Kiesweg) am Anfang und am Ende der Wanderung sowie die schlechte Beschilderung. Bis auf die Schneefelder sind auch die echten Wanderwege relativ einfach zu begehen, durch die steilen Wege wird eher die Kondition geprüft.
Zum Zeitaufwand: Aufgrund unserer Pausen und der Wahl eines anderen Weges waren wir von Engi bis Matt insgesamt 8 Stunden unterwegs. Bei weniger grosser Hitze wäre sicher auch eine kürzere Wanderzeit drin gelegen. Da ein grosser Teil des Weges an der Sonne liegt, empfiehlt sich ein frühzeitiger Abmarsch am Morgen.

Weitere Bilder gibts in der Galerie.

Aba in da Näbel

Die Steinböcke sind zurück! Soeben habe ich von Graubünden Ferien den neuesten Newsletter erhalten. Darin verkündet die Bündner Tourismusorganisation die Rückkehr der beliebten Steinböcke: es gibt einen neuen Werbespot mit den Steinbocks!

Im neuesten Spot machen sich die Steinböcke über den Nebel im Unterland lustig – und sprechen mir damit aus dem Herzen: der ewige Nebel unten in Zürich, wo ich seit August arbeite, geht mir ziemlich auf die Nerven. Zum Glück bringen mich die SBB jeden Abend wieder heim nach Igis!

Für die, die die ersten Spots verpasst haben zeige ich sie hier nochmals:


«Schönste Gegend der Welt». Der erste Spot – zu meiner Freude teilweise auf Romanisch!


Karbon statt Kondition – die Steinböcke machen sich über Biker lustig.


Es hat geschneit und die Steinböcke haben Kommunikationsprobleme.

Job als Software Engineer gesucht

Nachdem ich mein Informatik-Studium in Fribourg und Montréal erfolgreich abgeschlossen habe, bin ich jetzt auf der Suche nach einem interessanten Job als Java Software Engineer im Grossraum Zürich oder in Graubünden. Am liebsten würde ich in einer Software-Firma arbeiten, die für verschiedene Firmen in verschiedenen Branchen Softwareprojekte realisiert. Dort ist nämlich die Arbeit besonders abwechslungsreich und man lernt viele Bereiche kennen, weshalb ich das gegenüber einem Job in einer Informatikabteilung einer «normalen» Firma bevorzuge.
Da ich bis Ende Juli diverse Dinge wie weitere Sprachaufenthalte geplant habe, würde ich gerne ab August arbeiten. Um sicher früh genug zu sein bin ich im Moment fleissig daran, Stelleninserate zu studieren und mich auf die interessanten Stellen zu bewerben. Wer einen interessanten, spannenden Job zu vergeben hat oder zufällig ein interessantes Stelleninserat sieht, darf sich natürlich sehr gerne bei mir melden 😉

So Spass mir die Stellensuche auch macht – sie stimmt mich irgendwie auch wehmütig, denn sie zeigt mir, dass sich mein Aufenthalt hier in Montréal zu Ende neigt. Zwar freue ich mich, in einer Woche in der Schweiz meine Familie, meine Kollegen und die Berge wiederzusehen, aber irgendwie ist Montréal in den letzten acht Monaten für mich so etwas wie eine zweite Heimat geworden und es ist nicht nur einfach, alles hier zu zurückzulassen. Dazu folgt aber später noch mehr.

Die echte Swiss-Werbung

Soeben habe ich auf YouTube eine Parodie auf die bekannte Fernseh-Werbung der Fluggesellschaft Swiss International Airlines Ltd. entdeckt. Die mittlerweile aus dem Programm gekippte Sendung Punkt CH des Schweizer Fernsehens nahm den Original-Werbespot der Swiss gehörig aufs Korn. Herrlich finde ich auch, wie das Recken von Mario Corti mit einem gackernden Lachen vertont wurde.
Am besten gleich selbst schauen:

Für diejenigen, die das Original nicht mehr präsent haben, gibt es auch dieses bei YouTube:

Irgendwie passt der Spott auf die Führung (in der Person von Mario Corti) perfekt zum aktuellen Fiasko von SBB Cargo: Wieder müssen die Angestellten die Fehler des Managements ausbaden.

Dominik? Dominique? Dominic?

Ich werde mich wohl demnächst hochoffiziell bei meinen Eltern über die Namenswahl beschweren. Nicht dass mir der Name Dominik nicht gefallen würde. Aber er ist im fremdsprachigen Raum äusserst unpraktisch. Kaum je wird mein Vorname richtig geschrieben, sogar buchstabieren hilft häufig nichts.Falsch geschriebener Name auf ISIC-Karte Bereits in Fribourg wurde ich sehr oft in Dominique umgetauft und erhielt zur Abwechslung auch mal Post an eine inexistente «Madame Zindel». Hier in Montréal hat nun eine weitere Schreibvariante meines Namens die Oberhand gewonnen: Dominic.
Sogar auf meiner neuen internationalen Studentenkarte (ISIC: International Student Identity Card) ist der Name falsch geschrieben. Dabei hatte ich doch den Namen in richtiger Schreibweise auf dem Formular angegeben und im Ausweis, den ich zeigen musste, steht er auch richtig. Neue ISIC-Karte Die gute Frau hätte den Namen also nur richtig abschreiben müssen.

Im Gegensatz zur Schweiz erhielt ich hier in Montréal des Öfteren einen Kurznamen verpasst – viele Leute hier nennen mich kurz und bündig einfach Dom. Die Aussprache ist mit kurzem o und bitte nicht mit der Kirche zu verwechseln. Auch fühle ich mich trotz meines Informatikstudiums nicht wirklich als Document Object Model.
Wirklich stören tun mich diese Alternativ-Namen nicht. Am besten gefällt mir ehrlich gesagt eigentlich die Schreibweise mit dem c, also Dominic. Die ist wunderbar international tauglich und im Gegensatz zu Dominique auch eindeutig männlich. Vielleicht sollte ich mal eine Namensänderung beantragen…

Echter Schneesturm bring Stadt zum Erliegen

Am Mittwoch und gestern Samstag hat es in Montréal wieder stark geschneit. Im Gegensatz zu den Vorherigen war das neunte tempête de neige in diesem Winter definitiv kein falscher Sturm:Tempête de neige à Montréal Rund 25-30cm Neuschnee an einem Abend mit Windspitzen von bis zu 100 km/h!
Das Leben kam praktisch zum Erliegen, Busse blieben stecken, 87000 Haushalte waren ohne Strom und damit meistens auch ohne Heizung, der Flughafen wurde geschlossen, zwei Karambolagen forderten Verletzte, Autos schleuderten und kamen von der Strasse ab und die Fussgänger wie ich kämpften mit dem peitschenden Schnee im Gesicht sowie rutschigen und schneebedeckten Wegen. Ich beobachtete gar wie eine Ambulanz auf einer Blaulichtfahrt schleuderte, sich aber zum Glück noch fangen konnte. Cyberpresse titelte kurz und bündig: L’enfer blanc, also die weisse Hölle.
Wie Cyberpresse berichtet, sind zur Zeit auch unzählige Strassen wegen dem Schnee gesperrt und es wird von Fahrten auf diversen Routen abgeraten. Allerdings beruhige sich die Situation langsam wieder – hoffentlich so, dass ich morgen Vormittag wie geplant nach Québec City reisen kann…

Zusammen mit dem Schnee vom Mittwoch liegen nun auf der schonSortir la voiture de la neige vorher dicken Schneedecke etwa 40cm Neuschnee. Nachdem vor einigen Tagen dank dem mehrtägigen Wärmeeinbruch (etwa +2°C) in den Parks auch an den schattigeren Orten die Abfalleimer und Lehnen der Sitzbänke gerade wieder knapp aus dem Schnee herausragten, ist nun von diesen Kübeln und Bänken erneut nichts mehr zu sehen. Auch die Autofahrer müssen sich zuerst körperlich betätigen bevor sie losfahren können (siehe Bild).

Die Schneeräumung verursacht hier in Montréal riesige Kosten und der ungewöhnlich schneereiche Winter bringt gewisse Arrondissements in finanzielle Schwierigkeiten. Pro tempête mit ca. 20cm Schnee rechnet die Stadt mit Kosten von 15-20 Millionen Dollar! Nach dem neuen Schneesturm ist die über 3000köpfige Schneeräumungsequipe mit Tausenden von Fahrzeugen wieder rund um die Uhr im Einsatz. Camion de déneigement à Montréal
Nachdem die Strasse geräumt ist, wird jeweils der gesamte Schnee mit Lastwagen aus der Stadt transportiert um die Parkplätze am Strassenrand weiterhin benutzen zu können. Allerdings sind auch diese Schneedepots langsam voll und die Leute wissen nicht mehr, wohin mit dem Schnee…

Feuer!

Letzte Nacht hat es zum dritten Mal innerhalb eines Jahres in unmittelbarer Nachbarschaft meiner WG an der Avenue Mont-Royal Est in Montréal gebrannt. Dieses Mal hat es das Fruchtgeschäft («fruiterie») auf der anderen Strassenseite, «Passion des Fruits», erwischt.
Meine Mitbewohnerin erwachte etwas nach 1 Uhr morgens, während ich seelenruhig weiterschlief bis ich um 3:30 auf die Toilette musste. Danach wunderte ich mich über den ungewöhnlichen Lärm draussen vor meinem Fenster und schaute mal raus – Camion de pompiers de Montréal die Szenerie war beeindruckend: Nicht weniger als acht (ja, 8!) Feuerwehrautos, drei Polizeiautos und eine Ambulanz standen draussen auf der Strasse! Unzählige Feuerwehrleute des service de sécurité incendie de Montréal SIM sorgten für einige Betriebsamkeit und eine beachtliche Geräuschkulisse, die mich am erneuten Einschlafen hinderte. Der Einsatz war jedoch praktisch abgeschlossen, Feuer sah ich keines mehr und nach etwa einer Stunde zogen die meisten Einsatzkräfte ab und es kehrte wieder Ruhe ein.
Heute Morgen wurden die Schaufensterfront des Ladens mit Brettern geschlossen (die Scheiben waren zerstört), ansonsten sieht man von aussen nicht viel. Verletzte dürfte es keine gegeben haben, als ich in der Nacht aus dem Fenster schaute, kamen die Sanitäter nämlich gerade gemütlich aus der Bar neben dem Brandort…
Mein tiefer Schlaf jedoch hat mich wieder einmal überrascht: dass ich nicht viel früher erwachte grenzt nämlich an ein Wunder. Die Sirenen der Feuerwehrfahrzeuge der Feuerwehr von Montréal sind in der Regel so laut und aggressiv dass es eigentlich unmöglich sein müsste, einfach weiterzuschlafen. Ein Beispiel einer Sirene aufgenommen vor dem Einkaufszentrum Complexe Les Ailes im Zentrum von Montréal gibt es bei YouTube:


Nun hoffe ich einfach dass ich selbst vom Feuer verschont bleibe oder dass ich dann wenigstens auch erwache…

Incendie 1
Blick aus dem Fenster nach rechts.

Incendie 2
Blick aus dem Fenster schräg nach links. Das Geschäft mit den heruntergelassenen Sonnenstoren brannte.

Incendie 1 noir

Incendie 2 noir

Chocolat Villars in Montréal!

Chocolat VillarsVor einiger Zeit war ich mit Alexandre in Montréal unterwegs. Bei der Suche nach Haselnüssen und Mandeln stiess ich bei der «Biscuiterie Confiserie Oscar» an der Rue St-Hubert auf ein sehr interessantes Schaufenster: es zeigte mehrere Produkte von Chocolat Villars!
Da kamen bei mir gezwungenermassen Heimwehgefühle auf… Wie oft hatte ich doch diese Schoggi genossen, wie oft gingen wir für einen Kaffee oder «un grand chocolat chaud» («gcc» für Informatiker – also bitte fleissig C kompilieren) in die Boutique von Chocolat Villars, direkt neben der Uni im Pérolles in Fribourg. Auf der anderen Strassenseite hatte ich im ersten Jahr im zweiten Semester am Dienstag von 12 bis 14 Uhr eine Mathe-Vorlesung, wobei die Konzentration häufig unter dem Schokoladen-Duft litt…
Beim Anblick dieser Schokolade gingen mir viele solche Erinnerungen an Fribourg durch den Kopf und irgendwie wurde mir auch so richtig bewusst, dass jetzt ein Lebensabschnitt, nämlich das Studium in Fribourg, vorüber ist. Dabei kam durchaus etwas Wehmut auf, die Zeit in Fribourg war zwar streng aber schön! Und im April werde ich nach meiner Rückkehr in die Schweiz ganz sicher wieder bei Chocolat Villars vorbeischauen und mich mit Schokolade eindecken – insbesondere nach dem «kalten Entzug» hier in Montréal…

Produits Chocolat Villars à Montréal

Boîtes Cadeaux Chocolat Villars
Die Boîtes Collection von Chocolat Villars gibt es auch in Montréal.

Les larmes de Chocolat Villars
Und auch die Larmes d’Edelweiss und die Larmes de Liqueurs gibt es hier.

SBB-GA mit Studentenrabatt

Nach meiner Rückkehr im April werde ich sofort wieder das SBB-GA brauchen, ein Leben in der Schweiz ohne dieses Abo kann ich mir irgendwie nicht mehr vorstellen. Bisher konnte ich das GA immer zum Jugendtarif kaufen. Da ich aber SBB-technisch mittlerweile zum Alteisen gehöre, habe ich mich auf die Suche nach entsprechenden Informationen gemacht.
Meine Lösung ist einfach: Bruder Silvan hat das GA bereits und er hat den Wohnsitz noch bei den Eltern. Da ich erst später zügeln werde, werde ich im April den Wohnsitz auch noch bei den Eltern haben. Damit kann ich das Partner-GA kaufen und spare so einiges an Geld.

Bei der Suche nach den genauen Bedingungen für das GA bin ich auf eine neue GA-Variante gestossen: Ab dem 1. April 2008 gibt es bei den SBB das GA Junior für Studierende. Studierende (Universität, Fachhochschule) im Alter von 26 bis 30 Jahren kriegen damit das GA zum gleichen Preis wie 16 bis 25-Jährige, im Moment 2250.- für die 2. Klasse. Ich finde das neue Angebot eine sehr gute Sache, schliesslich ist nicht einzusehen warum ein 26jähriger Student mehr bezahlen soll als ein 25jähriger. Mehr Geld hat er ja kaum zur Verfügung.
Kurios finde ich allerdings dass es den Studentenrabatt auch für das GA für die 1. Klasse gibt. Student und 1. Klasse – irgendwie ist das für mich ein Widerspruch…