Bibliotheksbesuch

Um meine Arbeit fuer das Nebenfach mit einigen Zitaten und Quellenangaben ausstatten zu koennen, habe ich im Internet (inkl. online-Bibliothekskatalog) nach Buechern gesucht und gefunden. Eine Lehrerin erklaerte mir dann, wie ich zur Bibliothek auf dem Campus der Universitaet York komme um die Buecher zu konsultieren. Gestern Mittwoch machte ich nach der Schule einen ersten Ausflug in die Bibliothek. Leider hatte ich nur etwa 45 Minuten Zeit, da die Bibliothek schon um 17.15 schloss (Ferienplan). Trotzdem war es recht nuetzlich.
Ausleihen durfte ich die Buecher nicht, aber immerhin durfte ich die Bibliothek nutzen und mir eine aufladbare Kopierkarte kaufen (die vererbe ich dann der Lehrerin) um Kopien zu machen. Da die Dame an der Reception sehr freundlich Auskunft gab und mir das System erklaerte (inkl einer kleinen Broschuere die das System erklaert sowie Karten fuer jeden Stock), fand ich die Buecher sehr rasch. Wegen der fruehen Schliessung wiederholte ich den Ausflug heute, ebenfalls nach der Schule, nochmals. Damit habe ich nun alles Material zusammen und dank drei Nachtschichten am Stueck auch schon einen grossen Teil der Arbeit gemacht.

Die Fahrt mit dem Bus zum Universitaetsgelaende war mit Hindernissen ausgestattet: Das Ticket muss direkt im Bus gekauft werden – aber nicht etwa bei einem Menschen sondern an einem Automaten, der nicht mal Retourgeld gibt. Das Retourticket kostete 2.50 Pfund, also fast 6 Franken – fuer 10 Minuten staedtische Busfahrt pro Weg. Auf dem Ticket war ein Strichcode aufgedruckt, den ich am Anfang der Rueckfahrt einlesen musste. Das ging erst als mir der Chauffeur half. Der Scanner ist sehr heikel, man muss das Ticket genau richtig hinhalten und vor allem darf kein Teil eines Fingers im Scanbereich sein (auch nicht ohne den Strichcode abzudecken).
Der Fahrer ist in diesen topmodernen Bussen uebrigens in einer Kabine abgeschottet und hat im Normalfall keinen Kontakt mit den Passagieren. Dafuer werden die Passagiere permanent gefilmt.

Weitere Ueberraschung

Waehrend ich fleissig und wie eine Nachteule an der Arbeit fuer das Nebenfach arbeitete, hatte ich letzte Nacht eine grandiose Idee: Ich koennte doch mal der Nebenfachsekretaerin eine Mail schreiben, sie solle doch bitte ueberpruefen ob sonst alles in Ordnung ist und alle Daten vorhanden sind. Siehe da, das Nebenfach war fuer eine weitere Ueberraschung gut: Gemaess Ihren Daten habe ich 6 Vorlesungen bzw deren Pruefung nicht gemacht. Von meinem kleineren Schock erholte ich mich jedoch rasch – alle aufgelisteten Vorlesungen habe ich gemacht und bestanden. Grund ist wohl dass mitten in meinem Studium das Pruefungs-Anmeldesystem gewechselt wurde. Zuvor musste ich mich beim Departement fuer Pruefungen anmelden (diese Noten hat sie), jetzt muss man sich beim Dekanat anmelden (und alle diese Noten fehlen). Dies teilte ich dann der Sekretaerin mit dem jeweiligen Pruefungsdatum mit. Sie wird sich nun beim Dekanat nach meinen Noten erkundigen, damit dann auch alles klappt.

Zeltender und trommelnder Erzbischof

Der Erzbischof (archbishop) von York, der in der Hierarchie der englischen Kirche nach dem Erzbischof von Canterbury an zweiter Stelle steht, hat sich eine spezielle Art des Protestierens ausgewaehlt: Um auf die Leidtragenden auf beiden Seiten des israelisch-libanesischen Konflikts aufmerksam zu machen hat der Erzbischof eine Woche lang gefastet (nur Fluessigkeiten), jede Stunde fuer die Opfer gebetet und vor allem in einem Zelt im Minster (Kathedrale) uebernachtet! Dazu hat er auf die jaehrliche Familienferienwoche verzichtet. Zudem hat er sich am Ende einer Messe vom Kanonikus die Kopfhaare abrasieren lassen (siehe Foto auf der Website der Dioezese).
Gestern Sonntag hat der aus Afrika stammende Erzbischof, the Most Reverend and Right Honourable Dr John Sentamu, sein oeffentliches Fasten beendet. Nicht ohne vor den Medien nochmals auf die Leiden der Leute hinzuweisen und die Gewalttaten zu verurteilen.
Nachdem ich das letzte Woche in der Zeitung gelesen hatte, wurde mir auch klar, warum ich bei meinem Besuch im Minster dieses so komisch unpassende Zelt angetroffen hatte…
Zur Illustration: In meiner Galerie oder BBC News. Wer noch mehr ueber die Motivation des Erzbischofs lesen will, dem kann ich den entsprechenden Artikel im Guardian vom 17. August empfehlen.

Der 57-jaehrige Erzbischof scheint sowieso eine recht aufgeschlossene und modern eingestellte Person zu sein: Wie ich an der Fuehrung durch das Minster lernte, finden jeden Januar zwei Studentenparties statt – im Minster, dort wo sonst Kirchenstuehle stehen. Jetzt drei Mal raten, wer bei den Trommeln den Ton oder besser den Takt angibt und spielt – richtig, Seine Exzellenz der Erzbischof! Man stelle sich mal das in einer katholischen Kirche, vorzugsweise mit Erzbischof Haas, vor…
Viele Infos und Fotos gibt es auch auf der Website der Dioezese York.

Kleine (aber fuer mich wichtige…) Meldung am Rande noch: Bei meinem Nebenfachproblem scheint sich eine Loesung abzuzeichnen. Mehr dazu spaeter.

Fauler Sonntag, Plaene

Heute machte ich wieder mal einen ganz faulen Sonntag: Zuerst schlief ich bis um die Mittagszeit, danach kroch ich so langsam aus dem Bett… Zmittag ass ich erst um 14 Uhr, etwas englisches Brot (bzw es steht, es sei Brot…). Danach las ich und genoss es, nichts Sinnvolles tun zu muessen. Zum sonntaeglichen Programm hier in York gehoert aber auch, dass ich meine Waesche machen muss. Wegen der knappen Menge an Kleider bin ich spaetestens nach einer Woche gezwungen, zu waschen…

Ich wurde mehrmals gefragt, wie mein Programm in der naechsten Zeit nun genau aussieht. Also: Am 28. August fahre und fliege ich in die Schweiz zurueck und sollte dort am Abend so um 20 Uhr ankommen. Danach muss ich sicher mal nach Fribourg. Am Freitag, 1. September, muss ich in den Zivilschutz. Und am Sonntag (3. September) fahre ich nach Florenz, wo ich hoffentlich bis zum 30. September bleibe. Wenn ich Pech habe (Pruefung), dann muss ich dazwischen mal in die Schweiz fahren um die Pruefung absolvieren zu koennen. Im Oktober muss ich arbeiten (Unterassistent). Hoffentlich werde ich auch noch ein paar Tage einfach nichts tun koennen bevor dann am 23. Oktober die Vorlesungen wieder beginnen.

Meeresluft, schwieriger Billetkauf

Heute war ich wie angekuendigt mit der Schule in Scarborough an der Ostkueste. Die Reise hat sich wirklich gelohnt, ausnahmsweise hatten wir sogar schoenes Wetter – von einem kurzen Regenintermezzo mal abgesehen. Die meiste Zeit war es ziemlich sonnig und nur leicht bewoelkt. Sobald wir dann aber im Car zurueck nach York sassen, fing es richtig stark an zu regnen.
Die Aussicht in Scarborough war super. Zwar hatte es nur einen kleinen Huegel, aber da so ziemlich alles flach war (insbesondere das Meer ;-), war die Aussicht wirklich gut. Am besten gleich in der Bildergalerie vorbeischauen!

Der Tag des Anrufs beim Nebenfachsekretariat rueckt naeher – und heute habe ich auch noch die letzte Nebenfachnote erhalten: 5.5 im Wahlfach «Computergestützte Methoden in der Medien- und Kommunikationswissenschaft». Jetzt muss ich nur noch die Sekretaerin davon ueberzeugen, dass sie mir die Bestaetigung fuer das Nebenfach aussstellen soll…

Heute ist wegen Italien noch ein weiteres kurioses Problem aufgetaucht: Fuer die Zugsfahrt gibt es ein Spezialticket namens «Smart price». Damit kostet die Fahrt mit dem Cisalpino 30 Franken. Unabhaengig vom Start und vom Ziel. Super Angebot, damit wuerde ich fuer 30 Franken von Bellinzona nach Florenz fahren und bis Bellinzona (Postauto!) habe ich ja das GA. Dumm nur, dass der Kauf sehr schwierig zu sein scheint: Bruder Silvan wollte das Ticket fuer mich am Bahnhof in Sargans kaufen. Da hiess es, man koenne dies fruehestens 7 Tage vor der Zugsfahrt kaufen. Bloederweise steht auf der Website der italienischen Bahn, trenitalia.com genau das Gegenteil: «Tickets for Switzerland are on sale until 7 days before train departure» bzw «quelli per la Svizzera fino a 7 giorni prima della partenza del treno». Hab jetzt mal im online Shop der SBB eine Anfrage fuer eine Preisauskunft gemacht, mal schauen was rauskommt…

Gewitter und die Folgen

Letzte Nacht bzw heute Morgen hat es in York gewittert. Ein Blitz legte den Bahnhof lahm weil danach keine Signale mehr funktionierten. Etwas ueberrascht war ich vom Echo nach den Donnerschlaegen, ist doch hier alles so flach. Das Echo stammt aber gemaess Gastvater von den Gebaeuden! Ziemlich erstaunlich.
Nicht nur waehrend dem Gewitter kam Nasses von oben, sondern den ganzen Tag. Schon in der Wettervorhersage am Morgen (und die ist manchmal sehr ungenau!) hatte von «torrential downpours» (etwa wolkenbruchartige Regenguesse) gesprochen. Dies stimmte heute eindeutig, es kam einiges an Wasser herunter.

Heute musste ich den Mittelfinger meiner rechten Hand speziell pflegen. Irgendwie hatte ich vor ein paar Tagen am Fingergelenk eine kleine Wunde, vermutlich irgendwo leicht aufgeschuerft oder so. Die wurde jedoch immer groesser und roeter, immer mehr Haut kam weg. Heute war das «Loch» schon ein Quadrat mit der Seitenlaenge 1cm. Eine Mitstudentin (Deutsche, arbeitet aber in der Schweiz als Krankenschwester) meinte deshalb, ich solle den Finger mal in warmem Wasser baden und gut rausputzen, dann desinfizieren und abdecken. Dies hab ich nun gemacht, kam einiges an Haut weg. Hoffe, das nuetzt zusammen mit der Salbe die mir die Gastmutter gegeben hat. Sauber sollte die Wunde jetzt auf jeden Fall sein.

Volk von Geisterfahrern

Die Sitten auf der Strasse sind bekanntlich in Grossbritannien etwas anders als in Kontinental-Europa. Beispielsweise verkehren hier Millionen von Geisterfahrern… So kam es mir zumindest am Anfang vor, bis ich mich dann an den Linksverkehr gewoehnt hatte. So nach 2-3 Tagen hatte ich umgesattelt und jetzt schaue ich beim Fussgaengerstreifen schon lange zuerst nach rechts und erst nachher nach links. Habe mich sehr rasch daran gewoehnt.
Gewoehnungsbeduerftiger waren die Lichtsignale. Um die Strasse zu ueberqueren konnte man gerne mal so 5 Minuten verschwenden. Die Prioritaet ist bei den Lichtsignalen klar bei den Autofahrer. Bis es fuer die Fussgaenger mal gruen wird, dauert es ewig. Dafuer scheinen die Signale fuer die Fussgaenger nur Richtfunktion zu haben, kaum jemand haelt sich daran. Nach einiger Eingewoehnung achte auch ich nicht mehr darauf. Wenn gerade kein Auto kommt, dann gehts ueber die Strasse. Allerdings ist die Ruhephase (d.h. Orange) hier sehr kurz und es gibt kaum Phasen in denen von nirgends ein Auto kommt. Aber mit etwas Uebung gehts trotzdem. Velofahrer hat es uebrigens im Vergleich zur Schweiz sehr wenige.

Die Sirenen der Ambulanzen und der Polizeiautos ist hier voellig anders als in der Schweiz. Nicht das bekannte «Taduetadue» sondern schlicht und einfach ein lautes, schrilles Gejaule. Je nach Fahrzeug (bei manchen funktioniert auch die Sirene nicht mehr so wie sie sollte!) kann das schon schmerzhaft sein wenn die an einem vorbeifaehrt. Dafuer wird sie meistens sofort gehoert und alle Autos gehen an den Rand und warten.
Mein persoenlicher Favorit ist aber die Veloambulanz: Da faehrt tatsaechlich ein Paramedic (also Rettungssanitaeter oder so) mit dem Velo rum, auf dem Gepaecktraeger so Velotaschen mit Medizinalmaterial und dem Aufdruck «Ambulance». Er ist bis auf die kurzen, schwarzen Hosen voellig in leuchtendem Gelb gekleidet. Der Vorteil ist klar: Im dichten Verkehr gehts mit dem Velo schneller vorwaerts als motorisiert. Trotzdem war ich etwas ueberrascht als der mit Blaulicht und Sirene daherkam und bei Rot quer ueber die Kreuzung fuhr. Er hat tatsaechlich vorne auf dem Lenker ein kleines Blaulicht und dazu noch eine schrille Sirene (aggressives, lautes Zwitschern)! Mit dieser kommt er dann noch rascher voran, wird aber wohl am Abend Ohrenschmerzen haben davon…

A propos Gelb: Die gelben, reflektierenden Westen sind hier sehr beliebt. Viele Velofahrer sind damit unterwegs, aber auch Fahrer aller moeglichen Transportfahrzeuge spazieren dann mit dieser herum. Die Brieftraeger beispielsweise haben eine orange Weste an, ob sie motorisiert oder zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs sind.

Sonne und Brot

Heute Nachmittag gab es hier in York tatsaechlich Sonne! War wieder mal so richtig schoen. Koennte von mir aus laenger so bleiben…
Anders als das Wetter war heute die Schule – wir hatten Conditional und die Struktur eines Essays. Beides mehr nicht nur alter sondern schon fast antiker Kaffee fuer mich. Hab ich schon lange (Kanti) gelernt und seither staendig gebraucht. Waere wirklich nicht noetig gewesen und war entsprechend langweilig fuer mich (und war nicht der einzige). Aber was solls, wird schon wieder besser werden.

Da mein Brot von letzter Woche aufgebraucht ist, habe ich heute frisches Brot gemacht. Dieses Mal gibt es nun Nussbrot, wieder mit einer Mischung aus Vollkorn- und Weissmehl. Alles ausser der Trockenhefe (gibts nicht Bio, Frischhefe gibts ja auch nicht) ist Bio und aus Sainsbury’s. Freue mich schon auf den Zmittag morgen, wieder feines Brot.

Die Arbeit an www.broder.ch sollte nun auch abgeschlossen sein bzw ich sollte die Bugs geflickt haben die es noch hatte. Beim Verwenden der Uebersetzungsfunktion tauchten noch Probleme auf. Die Website gibt es nun naemlich auch in Polnisch, weitere Sprachen (unter anderem Russisch) folgen in Kuerze. Dies sollte aber mich nicht mehr betreffen, die Seite sollte jetzt definitiv funktionsfaehig sein.

Menuwechsel, Hausaufgaben

Die «neue» Klasse ist ganz, wuerde sagen ist die beste bisher. Die Abgaenge (und damit Verkleinerung) haben gut getan, die Neuzugaenge nicht geschadet… Jetzt gibts auch ploetzlich Hausaufgaben, was es vorher nicht gab – weil sie eh kaum jemand gemacht haette (Antwort der Lehrerin nachdem ich sie darauf angesprochen hatte…). Diese Woche haben wir sowieso Spezialprogramm, d.h. wir konnten angeben was wir durchnehmen wollen. Die letzten zwei Tage hat die Schule echt mal etwas gebracht.

Heute habe ich eine neue Version fuer den zMittag ausprobiert. Statt immer Konfituere in das selbstgebackene Broetchen zu tun habe ich es mit dem «franzoesischen» (aus Sainsbury’s) Weichkaese Brie probiert. Hat mal etwas Abwechslung gebracht und war ganz gut. Morgen gibts nun den restlichen Kaese bevor ich dann wieder auf die guenstigere Konfituere umsattle… Allerdings merke ich gerade, dass ich vergessen hab mein Broetchen aus dem Gefrierschrank zu nehmen. Ich kann also meinen zMittag nicht mehr heute vorbereiten, weil ich das Broetchen nicht mehr aufschneiden kann…

Das Wetter hier in York ist immer noch gleich kalt und regnerisch und grau wie seit laengerer Zeit. Die Sonne sieht man kaum, heute Mittag schaute sie mal 5min hervor. Existieren tut sie also noch 😉 Aber mich stoert es nicht so, bin ja eh die meiste Zeit drin. Klar, fuer den Schulweg und die Mittagspause waere etwas schoeneres Wetter gemuetlicher, aber jetzt spaziere ich halt mit der Jacke rum. Muss sich halt anpassen.

Jetzt muss ich noch Hausaufgaben machen. Sind zwar nur noch die Freiwilligen uebrig, aber wenn es schon mal gibt, dann sollte ich sie auch machen…

Klasse besser & Italien naht

Heute waren wir in meiner Klasse nur noch 9 Leute – gegenueber 15 letzte Woche. Das war heute eindeutig besser. Morgen kommen zwei neue Leute, mal schauen wie das wird. Wird schon gut gehen. In der zweiten Stunde am Morgen hatten wir einen Lehrer, da Dave eine Woche Ferien hat. Er wird durch Nigel («Naitschel») vertreten. Heute war es ganz gut, hatten Ausspracheuebungen und feilten also an unserer Detail-Aussprache.

Heute habe ich die Bestaetigung fuer Italien, inklusive Angabe der Gastfamilie, erhalten. Witzigerweise werde ich an der Via San Gallo, 67 wohnen! Die Gastmutter heisst Carla Baldecchi-Tozzi, die Tochter Sara. Ein Mann scheint nicht vorhanden zu sein (auf jeden Fall ist nichts angegeben), dafuer eine Katze… Geraucht wird im Haus nicht, allerdings raucht die Tochter ausserhalb des Hauses. Ich solle die Leute anrufen um meine genau Ankunftszeit mitzuteilen – das wird ja witzig mit meinem Italienisch 😉 So ein direktes Gespraech geht ja noch, aber ohne das Gegenueber zu sehen wirds wohl schwierig. Vielleicht schicke ich auch einfach eine Mail…

Meinem Knie gehts uebrigens immer besser. Kann mich ueberhaupt nicht beklagen. Das einzige was ich noch spuere sind nach langen Spaziergaengen meine spaerlichen Muskeln im rechten Bein. Aber nach ein paar Dehnuebungen geht das dann jeweils wieder ganz gut. Und den Schulweg (ca 20min) kann ich absolut problemlos in zuegigem Tempo zuruecklegen.
Das Kniegelenk schmerzt nicht mehr seit der Operation (naja, ein paar Tagen danach…). Im Moment kann ich wirklich sagen, dass sich die Operation in St. Moritz gelohnt hat. Vorher haette ich nie so weit gehen koennen und schon gar nicht schmerzfrei. Bin also wirklich zufrieden!